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Teleskop

Die Vorfahren

Nicht lange stand mein erst erworbener 25 cm f/6 Newton in der Kuppel. Obwohl es nur eine 3.2 m Kuppel ist, schien das Instrument darin doch recht verloren zu sein. Was wäre zu tun: entweder die Kuppel mit unnötigem Gerümpel füllen (was ohnehin schon der Fall war) oder ein grösseres Fernrohr musste her. Ich habe mich nun für das Zweite entschieden.

Kurz darauf wurde ein 46 cm Cassegrain der Schweizer Firma AOK-Swiss bestellt, welcher im April 1997 geliefert wurde. Montiert wurde dieser auf einer WAM 800 Montierung (120Kg). Leider hat sich das Teleskop als leistungsschwach erwiesen. Die Optik wies einen Fehler von etwa Lambda/2 p.t.v. auf. Auch die Montierung zeigte zunächst einen Nachführfehler von total 48" auf, der jedoch nach einigen Umbauten auf 18" reduziert werden konnte.

Da es der Optikhersteller "Lichtenknecker Optics" auch nach 5 Jahren nicht geschafft hat, eine anständige Optik zu liefern und sich die Montierung für CCD-Aufnahmen als zu ungenau erwiesen hat, habe ich mich im Sommer 2002 entschieden, das ganze System auszuwechseln.

Das neue Teleskop

Entschieden habe ich mich für einen 50cm Cassegrain der Firma "Astrooptik Keller" aus Deutschland mit einer Spiegel-Optik der Firma LOMO aus Russland, welche einen hervorragenden Ruf geniesst. Der Nachteil bestand in der langen Wartezeit, es dauerte schlussendlich 2½ Jahre, bis das neue Teleskop einsatzbereit war. Geholt habe ich es in Deutschland direkt bei Philipp Keller am 31.Oktober 2004. Es passte auf Millimeter in einen Mitsubishi Colt rein.....

Von der Leistungsfähigkeit wurde ich nicht enttäuscht, wie die folgende Kenndaten zeigen.

Hauptspiegel: 502 mm

 

Brennweite:    5.466 m

 

Öffnungsverhältnis:  11

 

Material:         Sital

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montierung(en)

Da sich die Erde dreht und demzufolge die himmlischen Objekte nicht am Himmel verharren, muss das Teleskop diesen Objekten folgen. Dazu dient die Montierung, auf der das Teleskop befestigt ist.

Nachgeführt wurde beim 46cm Off-axis mit einem modifizierten Lumicon Giant Easy Guider, bei einer Vergrösserung von 450 x, von Auge und manuell. Das waren noch Zeiten....Da die Nachführgenauigkeit nicht so toll war und ich dauernd korrigieren musste, war ich nach einer Stunde fix und fertig.

Die Nachfolgemontierung K100 erweist sich als genau (+-4") und zuverlässig. Diese wird noch mit der FS2 betrieben, nach der Lieferung der neuen Motoren und der neuen Steuerelektronik von Keller sollte deren Genauigkeit auf etwa +-1" steigen.

CCD

Nach ein paar Monaten visueller Beobachtung habe ich mich im Februar 2005 entschieden eine CCD-Kamera zur Astrofotografie anzuschaffen. Es handelt sich um die STL11000XM von SBig aus den USA. Deren Chipgrösse beträgt 36x24mm, also die Grösse des Kleinbildformats. Da diese Kamera einen zweiten Nachführchip hat, führt sie sich selber nach. So kann man während der Belichtung spazieren gehen, lesen oder visuell an einem anderen Teleskop beobachten.

 
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